Reparaturbericht: Lagertausch  Raymarine ST 60+ Masteinheit. (A22078)

Folgt die Windfahne nur bei stärkeren Wind?
Dreht sich der Windmesser langsamer als die Windmesser der Nachbarlieger?
Zeigt der Windmesser 3 Striche oder 0.0?
Bleibt der Zeiger der Windfahne in einem Quadranten hängen?
Dann ist eine Wartung/ Reparatur  der Masteinheit notwendig.
Zusätzlich kann ein Austausch von Löffelrad/ Windfahne oder Mastkabel notwendig sein.

Die ST60+ Masteinheit  ist elektrisch voll kompatibel zur ST50/60   und kann unter Umständen 1:1  ausgetauscht werden. Dazu mehr im Bericht über die elektrische Prüfung.

Im Gegensatz zur ST60 Reparatur ist bei der ST60+ Reparatur der Masteinheit alles viel einfacher, aber dafür auch viel teurer, da nur Original Ersatzteile von Raymarine zum Einsatz kommen können.

Ersatzteile: Siehe Text.
eventuell Wind Vane Service Kit  Masthead E28167 (Löffelrad und Windfahne) ca. 59€ (Stand 2016)

Benötigtes Werkzeug:
Ein Set von Austreibern (hier 8mm/ 1mm), ein kleiner Kreuzschraubendreher, Uhrmacher-Schraubendreher,
Multimeter mit Durchgangsprüfer, Einstellbares Netzteil 8V (für die elektrische Prüfung), Funkgerät für den Kollegen im Mast Top, Spitzzange, Dünnes Kabel (0,25qmm) mit verzinnten Enden.

Hinweis: Erst die Anleitung komplett lesen, um festzustellen, ob man das handwerkliche Geschick hat,  um sich an die Arbeitsschritte zu trauen.

Evtl. ist auch das Video auf der Raymarine Homepage hilfreich: http://www.raymarine.de/view/?id=4952   (nach ST60+ Wind Vane Cable Replacement suchen)

 

Windfahne und Laufrad demontieren, Gehäuse öffnen:

 

 

 

Die Demontage von Laufrad und Windfahne ist nicht unbedingt notwendig. Wenn aber beide Teile schon älter sind, brechen sie leicht. Die Demontage ist einfach, daher wird sie hier empfohlen.

Mit dem kleinen Kreuzschraubendreher Laufrad und Windfahne lösen und abziehen.






 

 

 

 

 

Dann die obere und untere Hälfte des Gebergehäuses in die Hände nehmen und wie ein Schraubglas entgegen dem Uhrzeigersinn aufdrehen.

Es könnte schwergängig sein, insbesondere wenn das Fett am Dichtungsring und Gewinde nicht vorhanden, bzw. eingetrocknet ist.

 

 

 

 

 

 

Windfahnen Lager wechseln:

 

 

Nachdem der obere Deckel abgeschraubt worden ist, ist die Sensor Leiterplatte mit beiden Sensoren zu sehen.

Im oberen Deckel ist das in Kunststoff verpackte weiße Lagerpaket zu sehen. Sollte die Achse nicht leichtgängig im Lagerpaket laufen, muss der gesamte Kopf gewechselt werden. Einzeln ist das Lagerpaket nicht zu bekommen.

Ersatzteil Nummer: A28168
Enthält den Kopf, O-Ring und das Lagerpaket

Kosten ca.:  144€ (Stand 2016)

 

 

 

 

 

 

 

Der Windfahnen Sensor arbeitet magnetisch. Wenn die Gummitülle innen entfernt worden ist, kann der Magnet von der Achse vorsichtig gezogen werden. Mit einem Austreiber kann das Lagerpaket von innen aus dem Gehäuse kopf  von Hand herausgedrückt werden. (Nicht notwendig wenn der gesamte Kopf ausgetauscht wird).

 

 

 

 

Sensor Leiterplatte wechseln:

 

 

 

Mit einem kleinen Uhrmacher-Schraubendreher die Leiterplatte aus dem unteren Gehäuse teil heraus hebeln.

Wenn die Anzeige im Instrument unsinnige Werte zeigt, dann müssen die Kabelverbindungen geprüft und /oder die Leiterplatte ausgewechselt werden.

Siehe auch Elektrische Prüfung Mastgeber

 

 

 

 

 

 

Die Leiterplatte ist zum Glück mit einem kleinen Steckverbinder an die Kabelzuführung verbunden.

Die Leiterplatte wird hier getrennt und ggf. die neue Leiterplatte angesteckt.

Ersatzteil Nummer: A28164
Kosten ca.:  125€ (Stand 2016)

 

 

 

 

 

Windgeber Lager wechseln

 

 

Elektrisch ist der Windgeber im ST60+ ein optisches System mit zwei Impulsen pro Umdrehung. Somit liefert der Sensor die passenden Impulse passend zur Windgeschwindigkeit, oder im Falle eine Defektes auf der Leiterplatte, gar keine Impulse (3 Striche oder 0.0 im Display).

 Im unteren Teil der Masteinheit ist die Achse für den Windgeber verbaut. Sollte der Windgeber geringere Windstärken anzeigen als ein vergleichbares Instrument sind die Lager schwergängig.  Leider sind auch die unteren Lager nicht als Ersatzteil zu bekommen sondern nur das komplette Unterteil mit Arm.

Ersatzteil Nummer:   A28168 (300mm)             219€      (Stand 2016)

                                 A28169 (600mm)             394€      (Stand 2016)

 

 

Ein Tipp:
Die Lagerpakete für das Ober-/ Unterteil sind identisch. Benötigt man ein Lagerpaket für das Unterteil, dann bestellt man sich das Oberteil für 144€ und benutzt nur das Lagerpaket. (Ersparnis 65€ / 250€)

 

Zusammenbau:

 

 

 

 

Der Zusammenbau ist wieder sehr einfach.
Die Leiterplatte in das Unterteil einlegen dabei auf die kleine Aussparung achten. Die Leiterplatte rastet mit einem leisen Klick ein.
Dann die beiden Teile wieder zusammenfügen, vorher Gewinde und O-Ring etwas fetten, und dann fest zusammen schrauben.

 

 

 

 

 

Wartungstipp:

 

 

 

 

 

Am Windrad befindet sich eine Bohrung durch die das angesammelte Wasser (Regen, Sturm) wieder ablaufen soll. Ist die Bohrung durch Schmutz verstopft, läuft das untere Lager im Wasser und die nächste Wartung ist viel eher fällig.
Besser ist es hier, eine oder zwei, weitere Bohrungen anzubringen. Dann sollte im Laufe der gesamten Lebendauer das untere Lager nie wieder mit Wasser in Berührung kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haftungsausschluss:
Diese Anleitung wurde nach bestem Wissen und Gewissen an Hand einem von mir selbst durchgeführten Lagertausch durchgeführt.
Die Anleitung wurde sorgfältig von mir erstellt und geprüft. Es wird keine Haftung für die Anwendung dieser Anleitung oder für Beschädigungen, die durch diese Anleitung entstehen, übernommen. 

Copyright :
©Jochen Brickwede im Juni 2018

 

 

Datenschutzgesetzverordnung (DSGVO)

22.04.2018

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Jochen Brickwede

im Mai 2018

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Meine Erfahrungen mit Yanmar Simmerringen (Ersatzteilnummer: Yanmar 196440-02871) für den Saildrive SD50 (auch für SD40 anwendbar)

Bei der jährlichen Getriebeölkontrolle wurde eine schmutzig-graue Verfärbung des Getriebeöls festgestellt. Ein sicheres Zeichen für Wasser im Getriebeöl. Somit konnten am Saildrive nur die Simmerringe oder die O-Dichtringe defekt geworden sein.

 

Beim Ausbau zeigte sich schnell der Grund für die Undichtigkeit. Da hat man doch tatsächlich ungeeignete schwarze Nitril Simmerringe eingebaut. Die schwarzen Nitril Simmerringe sind mit einer "normalen" rostenden Stahlfeder versehen, die sich beim Kontakt mit Seewasser auflöst.
Links der innere Simmerring der in Getriebeöl läuft, rechts der Simmerring, der dem Seewasser ausgesetzt war. Von der Stahlfeder sind nur noch Rost-Fragmente übrig.
Die Simmerringe waren nur 2 Jahre im Einsatz und wurden von einer Yanmar Service Werkstatt in Alanya (Türkei) eingebaut.

Somit kann man nur jedem Segler raten sich die Teile vor dem Einbau zeigen zu lassen, oder noch besser, gleich beim Einbau dabei zu sein.

 

 

 

 

 

 

 Also wurden beim Yanmar Fachhändler in Holland, dort war ich in diesem Zeitraum, 2 neue Simmerringe bestellt. Was dann geliefert wurde, war für meinen Qualitätsbegriff nicht akzeptabel.

 

 

 

Wie auf dem nebenstehenden Bild zu sehen ist, (siehe Pfeile), ist der Stützring im Simmerring nicht komplett vom Elastomer umschlossen. Das Problem hier: Der Stützring ist immer aus normalem, rostenden Stahl.

Eine Nachfrage bei der Fa. Freudenberg ergab die Information, dass für diesen Simmerringtyp der Stützrung immer vom Elastomer umschlossen sein muss. Dieser Typ wird für aggressive, auch säurehaltige,  Medien eingesetzt. Ein Simmerring aus dieser Typenreihe mit einem offenen Stützring ist ein absolutes NoGo  für die Fa. Freudenberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einmal in Seewasser getaucht und 6 Stunden in der Sonne liegen lassen. Der freiliegende Stützring fing sofort an zu rosten

 

 In der nachfolgenden Diskussion mit dem Yanmar Ersatzteil Händler und mit Yanmar Europa stellte sich heraus das alle Simmerringe am Lager (Holland und Deutschland) dieses Merkmal hatten. Daher wurde ein Umtausch gegen einen Simmerring ohne dieses Merkmal oder gegen Geld ausgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Suche nach einem qualitativ besserem Industrieprodukt sind dann die Simmerringe der Fa. Dichtomatik, eine Tochter der Freudenberg Gruppe, gefunden worden.

Sie sind von besserer Qualität, gefertigt vom Marktführer und dann noch wesendlich preiswerter als die Original Ersatzteile von Yanmar. Erhältlich in jedem gut sortierten Industriebedarf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde auch im Palstek 3/2017  ab Seite 110 besprochen.

Darstellung von Marx Marine, Hamburg (entnommen aus dem Palstek 3/2017 Seite 112 (Auszug))

Es wurden in den letzten Jahren zwischen 50 und 64 Simmerringe jährlich verkauft. Das bei einer geschätzten Anzahl von 1000 Saildrives im Zuständigkeitsbereich von Marx Marine geht man von einer zuverlässigen Dichtigkeit über Jahre hinweg aus. Nur durch mechanische Beschädigungen durch Angelschnüre sind Undichtigkeiten bekannt geworden. Gleichzeitigkeit hält man die Yanmar Simmerringe für optimal auf den Anwendungszweck zugeschnitten.

 

Reparaturbericht: Lagertausch Raymarine ST60 Masteinheit. (A22012)

 

 

 

 

Folgt die Windfahne nur bei stärkeren Wind oder dreht das Löffelrad langsamer als bei dem Nachbarlieger? Dann ist ein Austausch der Kugellager der Masteinheit notwendig.
Zusätzlich kann ein Austausch von Löffelrad und Windfahne notwendig sein.

 

 

 

 

 

 

Ersatzteile:

3x Spezial Kugellager 3x8x4, Edelstahl
4x O-Ringe 19mm x 1,75mm
eventuell Trans Service Kit  Masthead E28081

 

Benötigtes Werkzeug:

 

 

 

Kleiner Hammer, Wasserpumpenzange, kleine Spitzzange, Kombizange, Federmesser ,  1,5mm Imbusschlüssel (ist im Windfahnen/Windrad Service Kit enthalten), Holzklötze, ein Set von Austreibern (1mm und 6mm), etwas 600er Nass-Schleifpapier, elektrischer Lötkolben sowie etwas Fett.

 

 

 

 

Hinweis: Erst die Anleitung komplett lesen, um festzustellen, ob man das handwerkliche Geschick hat,  um sich an die Arbeitsschritte zu trauen.

 

Wartung Windrad (Löffelrad)-Kopf:

 

 

Nachdem das Löffelrad abgeschraubt worden ist, wird der Löffelrad-Kopf entfernt.
Vorsichtig mit Drehbewegungen den Kopf aus dem Rohr lösen.
Dann vorsichtig die Leiterplatte aus dem Kopf  lösen.
(Die Leiterplatte wird durch 3 Klammern im Kopf gehalten. Wenn man den Kopf in beiden Händen hält und mit 2 Fingern 2 Klammern vorsichtig nach außen drückt, kommt die Leiterplatte fast alleine raus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Mit dem Federmesser den nach innen gebördelten Rand (roter Pfeil) abschälen,  damit die Lager herausgedrückt werden können.
Achtung! Nur so viel  Bördelung abschneiden, wie notwendig ist, die Achse samt Lager herauszudrücken. Dann spart man sich am Ende die Erstellung einer neuen Bördelung.
Aus dem Inneren des Kopfes den magentischen Geber mit der Spitzzange von der Achse ziehen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem 6mm Austreiber die Achse von innen aus dem Kopf mit der Hand  herausdrücken.

Wenn es zu schwer geht, muss noch etwas von der Bördelung  oberhalb der äußeren Lagerschale  entfernt werden, siehe 1 Schritt zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit ganz leichten Hammerschlägen die Achse aus dem Lager treiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Achse mit sehr feinen Schmirgelpapier (mindestens 600er Nassschleifpapier) ein wenig  abziehen.

Anschließend die Achse nur ganz dünn fetten, damit nur die Oberfläche der Achse geschützt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lager (ungefettet, ungeölt) von Hand auf die Achse schieben und von oben in den Kopf einführen.  Sie lassen sich mit etwas Druck von Hand leicht einsetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem  1mm Austreiber von Hand über den Aussenring, das  äussere Lager in den Sitz drücken.

Dann im Kopfinneren den magnetischen Geber auf die Achse stecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Läßt sich das Lager ganz leicht einsetzen,  muss eine neue Bördelung erstellt werden. Dazu eine warme Lötspitze (kleinste Einstellung) kurz auf den oberen Kunststoffkragen auflegen und etwas Material in Richtung Achse drücken. 2x gegenüberliegend reicht völlig aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Achse sollte in Pfeilrichtung etwas Spiel haben, dann dreht sie sich auch ganz leicht.
Sonst von innen etwas auf den Geber drücken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Windrad aufsetzen und die Madenschraube leicht anziehen. Das Windrad leicht anblasen, es sollte sich leicht drehen.
Windrad wieder abmontieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Leiterplatte mit der Aussparung (roter Pfeil) richtig in den Kopf eindrücken bis sie einrastet (gelbe Pfeile ) und kontrollieren.

Die O-Ringe am Kopf (wenn rissig bitte austauschen), leicht mit Fett einstreichen und in den Halter einsetzen. Die Zuleitung zur Leiterplatte sollte schleifenförmig im Halter verlegt sein. Der Windrad-Kopf braucht nicht ausgerichtet zu werden.

 

 

 

 

Wartung Windfahnen-Kopf:

 

 

 

 

Die Windfahne abmontieren und den Windfahnen-Kopf  zum Halter markieren. (wichtig)
Damit stehen die Windfahnen Sensoren seitenrichtig für eine elektrische Prüfung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie beim Löffelrad-Kopf, mit dem Federmesser den nach innen gebördelten Rand (rote Pfeile) an den markierten Stellen abschälen, damit die Lager herausgedrückt werden können.

Den Kopf mit der Zange greifen und mit vorsichtigen Drehbewegungen aus dem Halter lösen.
Dann vorsichtig aus dem Kopf die Leiterplatte lösen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Geber für die Windfahne ist viel kleiner und ließ sich nicht abziehen. Mit einem 6mm Austreiber von Hand den Geber mit der Achse von innen aus dem Kopf herausdrücken.

Wenn es zu schwer geht muss noch etwas von dem Kunststoffkragen  oberhalb der äußeren Lagerschale  entfernt werden, siehe 1 Schritt zurück.

 

 

 

 

 

 

Der Geber ließ sich nicht entfernen. Da das  Geber nahe Lager noch in Ordnung  war, wurde nur das äußere Lager ausgewechselt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Achse, wie gezeigt, mit der Zange halten und mit ganz leichten Hammerschlägen die Achse aus dem Lager treiben.
Anschließend mit Schleifpapier (mindestens 600er Nassschleifpapier) die Achse leicht abziehen.

Dann die Achse ganz leicht fetten und das neue Lager von Hand auf die Achse stecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Hammerkopf oder einem 6 mm Austreiber mit der Hand die Achse mit dem Lager in den Kopf eindrücken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem  1mm Austreiber von Hand über den Aussenring, das  äußere Lager in den Sitz drücken.

Die Achse sollte in Montagerichtung ein kleines Spiel haben (wie das Windrad), dann dreht sich die Achse auch ganz leicht. Sonst von innen etwas gegen den Geber drücken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Windfahne auf den Kopf stecken. Sie passt nur an einer bestimmten Position. Keine Kraft anwenden.

Leicht anblasen. Die Windfahne sollte sich leicht drehen.

Windfahne wieder entfernen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die Leiterplatte mit der Aussparung (roter Pfeil) richtig in den Kopf eindrücken bis sie einrastet (gelbe Pfeile ) und kontrollieren.

Die O-Ringe am Kopf, (wenn rissig bitte austauschen), leicht mit Fett einstreichen und in den Halter einsetzen. Die Zuleitung zur Leiterplatte sollte kreisförmig im Halter verlegt sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun den Halter und den Windfahnen-Kopf wieder ausrichten.

Dann sollte eine Ausrichtung an der Mastspitze oder eine digitale Anpassung am Instrument (siehe Handbuch) überflüssig sein.


Kleinere Abweichungen zwischen der wahren Windrichtung und der im Instrument angezeigten Windrichtung lässt sich im Instrument problemlos kalibrieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Windfahne und Windrad montieren. Die Madenschrauben mit Sicherungslack bestreichen und vorsichtig anziehen.

Windgeber leicht anblasen, Windrad und Windfahne sollten sich leicht bewegen.

Fertig!

 

 

 

 

 

 

Wartungstipp:

 

 

 

 

 

 

Am Windrad befindet sich eine Bohrung durch die das angesammelte Wasser (Regen, Sturm) wieder ablaufen soll. Ist die Bohrung durch Schmutz verstopft, läuft das untere Lager im Wasser und die nächste Wartung ist viel eher fällig.
Besser ist es hier, eine oder zwei, weitere Bohrungen anzubringen. Dann sollte im Laufe der gesamten Lebendauer das untere Lager nie wieder mit Wasser in Berührung kommen.

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde im Palstek 2-2018 veröffendlicht.

Die bei dieser Reparatur verwendeten Hybridlager und O-Ringe habe ich noch da. Bei Interesse einfach mal mailen.

Haftungsausschluss:
Diese Anleitung wurde nach bestem Wissen und Gewissen an Hand einem von mir selbst durchgeführten Lagertausch durchgeführt.
Die Anleitung wurde sorgfältig von mir erstellt und geprüft. Es wird keine Haftung für die Anwendung dieser Anleitung oder für Beschädigungen, die durch diese Anleitung entstehen, übernommen. 

Copyright : ©Jochen Brickwede im Juni 2018

 

 

Simmerringtausch(196440-02871) und Laufflächenerneuerung am Yanmar Saildrive SD50

Je nach Nutzungsdauer sollte das Getriebeöl im Saildrive jährlich kontrolliert und spätestens alle 2 Jahre gewechselt werden. Insbesondere wenn das Öl eine schmutzig-graue Färbung angenommen hat, sind in vielen Fällen  undichte Simmeringe am Propelleranschluß die Ursache.

Ersatzteile:

2x Simmerringe 34x8x52 VITON
2x O-Ring 95mm x 3mm
1x Speedy Sleeve von SKF
Optional neue Opferanoden für den Saildrive

Benötigtes Werkzeug:

 

Kleiner Hammer, Wasserpumpenzange,  Imbus-Schlüsselset (hier 8mm und 4mm) ein Set von Austreibern (1mm und 8mm), alter Spachtel mit Holzgriff und Metallkern, Holzstechbeitel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flüssige Dichtmasse, Trennmittel Tikal, Schraubensicherung, seewasserfestes Fett, Messingdrahtbürste, 600er/ 800er Nassschleifpapier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pinsel zum Reinigen des Lagerschildes in Waschbenzin. Gummihammer, 50cm HT50 Rohr und HT40 Rohr aus dem Baumarkt, neuwertiger Seitenschneider, Spitzzange

 

 

 

 

 

 

 

Hinweis: Erst die Anleitung komplett lesen, um festzustellen, ob man das handwerkliche Geschick hat,  sich diese Reparatur zuzutrauen.

 

Ölwechsel:

 

 

 

 

Wenn sich nach dem Ölwechsel diese schmutzig graue Brühe in einem durchsichtigen Kanister absetzt, sind die Simmerringe nicht mehr dicht und ein Austausch ist erforderlich.
Manchmal drückt auch das Getriebeöl aus dem Simmerring der Antriebswelle zwischen Motor und SD50 heraus. Der Wasserdruck von unten drückt das Öl dort heraus. Ein sicheres Zeichen für defekte (undichte) Simmerringe am Propeller oder zu hoher Ölstand im SD50.(siehe auch den technischen Bericht "Ölstand im SD50" auf meinen technischen Infoseiten).

 

 

 

 

 

 

 Propeller Mutter, Propeller und Opferanoden entfernen

 

 

An diesem Saildrive ist die Propellermutter durch ein Sicherungsblech gesichert. Blech wie gezeigt zurückbiegen und die Prop-Mutter abschrauben. (Evtl. Wasserpumpenzange benutzen).

Dann den Propeller abziehen. Evtl. mit zwei großen Schraubendrehern zwischen Prop und Opferanode gehen und abwechseln links und rechts Druck auf den Prop ausüben. Meist rutscht er schon von allein von der Antriebsachse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 4 Schrauben der Opferanode mit dem Imbus Schlüssel lösen. Opferanode auf Verschleiß prüfen.

Hier ist die Opferanode angefressen und mit Kalkablagerungen belegt und sollte erneuert werden.

Spartipp:  Wenn man diese Opferanode sandstrahlt hat man eine Notreserve an Bord.

 

 

 

 

 

Lagerschild lösen

 

 

 

Nun die beiden Imbus-Schrauben des Lagerschildes lösen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wohl dem der einen Spachtel mit durchgehendem Metallteil hat.

Der Spachtel wird mit leichten Hammerschlägen in den Spalt des Lagerschilds getrieben. Der Spalt wird dabei größer und mit einem etwas dickeren Schraubendreher kann man gefahrlos und ohne Beschädigung das Lagerschild aus dem Antrieb treiben.

 

 

 

 

 

Antriebswelle ausbauen:

 

 

 

 

 

An dieser 10 Jahre alten Antriebswelle kann man gut sehen, dass der äußere Simmerring, (Meerwasserschmierung, roter Pfeil), sich tiefer in die Antriebswelle eingearbeitet hat als der innere Simmerring (gelber Pfeil) , der mit Getriebeöl geschmiert wird.

An der Wassergeschmierten Seite ist die Welle 0,3mm eingefahren, dass bedeutet, dass an dieser Position ein neuer Simmerring nicht lange abdichten wird.

Die Antriebswelle ist im Antrieb und im Lagerschild gelagert. Einfach an der Antriebswelle rütteln und herausziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Simmerringe auswechseln

 

Mit einem großen Austreiber den ersten Simmerring austreiben. Dabei darauf achten dass die innere Wandung des Simmerring-Sitzes nicht beschädigt wird. Zwischen den beiden Simmerringen befinden sich (normalerweise) zwei weiße Abstandsringe. Diese bitte nicht wegwerfen, da sie wiederverwendet werden.

Wenn man die Möglichkeit hat das Lagerschild von außen sandstrahlen zu lassen, sollte man dies tun. Der innere Teil (wegen der Lagerschale) muss komplett mit einem Lappen gefüllt und mit Tape verklebt werden.

 

 

 

 

 

 Im Seewasserbereich (blaue Pfeile) haben die Meeresorganismen Kalkablagerungen hinterlassen. Die können mit einem Stechbeitel zuerst abgekratzt werden.

 

 Anschließend, zusammen mit der Sitzfläche für die Simmerringe (gelbe Pfeile) , die Flächen mit 600er Nassschleifpapier anschleifen.

Auf keinen Fall darf der Lagerring (rote Pfeile) beschädigt oder geschliffen werden. Dieser Bereich ist sehr sorgfältig zu schonen. Hier läuft das Lager der Antriebswelle.

 

 

Die alten O-Ringe am Lagerschild außen wegwerfen, auch wenn sie gut aussehen. O-Ringe schrumpfen mit dem Alter. Gefahr der Undichtigkeit an dieser Stelle.

Anschließend in Reinigungsbenzin oder Verdünnung allen Dreck, Schleifstaub, auch der O-Ring Führungen abwaschen. Hier kann der Pinsel helfen.

Für den Einbau der Simmerringe sind die angeschliffenen Flächen (blaue und gelbe Pfeile im oberen Bild) nun gut mit seewasserfestem Fett einzustreichen.

Dann den Simmerring mit der Schlauchfeder nach unten in das Lagerschild einlegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein HT50 Rohr hat eine Erweiterungs- und eine Verjüngungs-Seite. Es ist von Vorteil, wenn man jemanden mit einer Drehbank an der Hand hat und ihn bittet die Verjüngung abzudrehen.

Das HT50 Rohr gerade in das Lagerschild einführen und mit leichten Gummihammerschlägen den ersten Simmerring in den Sitz "einklopfen".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann die beiden weißen Abstandsringe einlegen und den zweiten Simmerring mit der Schlauchfeder nach oben einsetzen.

Wieder mit dem HT50 Rohr und dem Gummihammer den Simmerring in das Lagerschild "einklopfen".

Somit haben jetzt die beiden Simmerringe den gleichen Abstand wie vorher, sie laufen somit an der gleichen Stelle der Antriebswelle.

 

 

 

 

Lauffläche erneuern mittels Speedy Sleeve

 

 

 

Da der äußere Simmering auf der eingefahrenen Welle nicht lange dicht halten wird, wird mittels eines Speedy Sleeve eine neue Lauffläche für den Simmerring auf der Antriebsachse hergestellt. Diese Lauffläche besteht aus einem speziellen, korrosionsfreien Stahl mit einer idealen Rauhigkeit für den Simmerring.

Für die Antriebswelle vom SD 50 ist ein passender Speedy Sleeve von SKF verfügbar.

Der wird, wie gezeigt, auf die Antriebswelle aufgesteckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem HT40 Rohr und dem Gummihammer wird der Sleeve mittig über die eingelaufene Stelle auf der Antriebswelle "geklopft".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem Seitenschneider den Kragen einschneiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann mit einer Spitzzange den Kragen abwickeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend mit einem schmalen Streifen Schmirgelleinen die hintere Kante "entschärfen", da hier der innere Simmerring beim Einbau darüber rutschen muss.
Nicht die Fläche des Sleeves schmirgeln. Denn die ist herstellerseitig mit der idealen Rauhigkeit für den Simmerring hergestellt.

Anschließend die Antriebswelle in Waschbenzin gründlich reinigen. Mit dem Pinsel geht es einfacher.

 

 

 

 

 

 

 

Antriebswelle und Lagerschild einbauen

 

Die gründlich gereinigte Antriebswelle wieder in den Antrieb einsetzen und die Laufflächen der Simmerringe gründlich einfetten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Simmerringe um die Dichtlippe mit Seewasserfett satt einstreichen, aber nicht füllen.
Den Zwischenraum zwischen den Simmerringen an zwei Stellen mit Fett überbrücken (nicht komplett füllen, nur eine Fettbrücke anlegen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Nuten für die O-Ringe mit der flüssigen Dichtung einstreichen. Ebenso die O-Ringe. O-Ringe in die Nuten einsetzen und überschüssige Dichtmasse verteilen.

 

Lagerschild vorsichtig über die Antriebswelle in den Antrieb schieben. Etwas Links/rechts drehen damit die Simmerringe im Lagerschild weich auf und über den Sleeve rutschen.

Ebenso verfahren, damit die O-Ringe mit in den Antrieb rutschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die V4A Schrauben vom Lagerschild und Opferanode sitzen in einem Aluminiumteil. Diese bilden zusammen mit Seewasser ein galvanisches Element. Der weiße Belag ist mit der Drahtbürste zu entfernen und die Schrauben sind vor dem wiedereinsetzen mit Tikal einzustreichen. Der Schraubenteil, der in den Antrieb geschraubt wird, freilassen damit die Schraubensicherung aufgetragen werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

Die Schrauben für das Lagerschild mit Schraubensicherung bestreichen und einschrauben.

 

 

 

 

 

 

 

Druckring, Opferanode und Prop montieren

 

 

 

 

Nach dem Einbau des Lagerschildes einen Fettvorrat zwischen Lagerschild, Welle und Druckring anlegen. Auf diesen Druckring wirkt der Propeller und der Druckring wirkt auf die Schräge der Antriebswelle (Pfleil). Dann setzt sich der Druckring nicht fest.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann die Opferanode ansetzen und anschrauben. Tikal an den Schrauben nicht vergessen.

Die Opferanode ist jetzt leitend mit dem Aluminiumantrieb verbunden und wird im Meerwasser ihren Dienst tun.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Antrieb und Lagerschild werden vor dem Bewuchsschutzanstrich natürlich mit entsprechenden Schutzanstrichen versehen. Ausgenommen die Opferanode, die bleibt immer blank.

Dann die Nuten der Antriebswelle fetten, den Prop, das Sicherungsblech, die Mutter montieren und das Sicherungsblech umbiegen dass sich die Propmutter nicht löst.
Fertig!

 

 

 

 

 

Alternative zum Einsatz eines Speedy Sleeve

 

Auf der Antriebswelle ist noch genügend Platz.

Wenn man die Simmerringe um 2mm verschieben würde, hätte man wieder eine "neue " Lauffläche für die Simmerringe zur Verfügung.

Diese hält dann wieder für weitere 10Jahre.

Wie schon im ersten Teil der Anleitung vermerkt, ist es von Vorteil jemanden an der Hand zu haben, der die Verjüngung des HT50 Rohr an einer Drehbank abdreht.
Für einen Dreher ist es ein Leichtes, einen 2mm Ring vom HT Rohr  abzustechen.

Ein Ring aus PVC rostet nicht und ist auch ohne Probleme seewasserbeständig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein solcher Ring passt ganz prima als Abstandshalter für den Simmerring.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 2mm PVC Ring wird als erstes eingelegt, dann folgen der Simmerring mit der Schlauchfeder nach unten, die beiden weißen Abstandsringe und dann der zweite Simmerring mit der Schlauchfeder nach oben. Alles wie in der Anleitung weiter oben beschrieben.

Der weitere Zusammenbau geht ebenfalls wie in der Anleitung oben schon beschrieben.

Somit laufen jetzt die Simmerringe jetzt 2mm hinter  der alten Lauffläche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinweis: Wie schon in der Anleitung erwähnt, kann eine Opferanode auch sandgestrahlt werden um sie von Kalk und Bewuchs zu befreien.

 

 

 

 

 

 

Die Oberfläche ist groß genug um ihre Wirkung zu entfalten.

Diese habe ich nun als Reserve dabei.

 

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde im Palstek 3-2017 veröffendlicht.

Haftungsausschluss:
Diese Anleitung wurde nach bestem Wissen und Gewissen an Hand einer, von mir selbst durchgeführten Reparatur, verschriftlicht.
Die Anleitung wurde sorgfältig von mir erstellt und geprüft. Es wird keine Haftung für die Anwendung dieser Anleitung oder für Beschädigungen, die durch diese Anleitung entstehen, übernommen. 

 Copyright :

Jochen Brickwede

  Hinweis: Bezugquellen für die Ersatzteile, (keine Yanmar Originalteile, sondern deutsche Industriequalität), kann bei mir angefragt werden.

 Kommentare, Anfragen und Hinweise via  Mail sind immer willkommen.